GECKO: THINK FORWARD 2008/09

Wie vielseitig, spannend und innovativ kann das von Création Baumann in mehrjähriger Forschungsarbeit entwickelte Hafttextil GECKO eingesetzt werden? Von der Schaufenstergestaltung über Signaletik in öffentlichen Gebäuen bis zur ornamentalen Tischdecke: Die 21 eingereichten Arbeiten zeigten so überraschende wie überzeugende Antworten. Voraussetzung für die Teilnahme beim ersten Wettbewerb war ein Studienabschluss in Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen oder Stadtplanung.

Weiterführende Informationen:
Impressionen der Preisverleihung
Pressetext
Ausschreibung

1. Preis – Funktionalität

Dem Raum eine Mystik verleihen: Für die Innengestaltung der Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Hannover wählten Ahrens Grabenhorst Architekten GECKO CRYPTA. Das weisse Hafttextil, das als Diffusor in Bahnen auf mehr als vier Meter hohen Glasscheiben angebracht wurde, löst die architektonischen Grenzen auf und taucht den Raum in eine samtweiche Lichtstimmung. Für die Jury ein stringentes Projekt mit grosser Finesse.

1. Preis – Ästhetik

Eine hochästhetische und poetische Fensterskulptur haben Mette Ramsgard Thomsen und Aurelie Mossé mit «Ice-fern» geschaffen. Ausgehend vom Naturphänomen der Eisblumen kreierten die Kopenhager Architekten mit dem Hafttextil ein kristallförmiges, dreidimensionales Muster, das sich über das Fenster zieht und die Wand erobert. Die Jury überzeugte die raffinierte Schnitt- und Layertechnik, die das weiche Textil in etwas Neues verwandelt.

1. Preis – Innovation

Mit «GECKO goes kids» schuf die Zürcher Grafikdesignerin Trix Barmettler einen spielerischen Baukasten der Kreativität. Das modulare System aus unterschiedlichen Motiven, Massstäben und Farben ermöglicht der Zürcher Kinderkrippe «Frechdachs», ihre Glasfronten flexibel und kindgerecht zu gestalten. Für die Jury ein hoch narratives Projekt, das beispiel- und vorbildhaft zeigt, wie viele Möglichkeiten in GECKO stecken.

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