Referenzen

Heilende Architektur

Heilende Architektur

Form und Funktion in Vollendung: Textilien in der heilenden Architektur

Objekt

Vivantes Komfortklinik am Humboldt-klinikum, Berlin, Deutschland

Konzept

Interiordesign. Innenarchitektur und Lichtgestaltung: Atelier Gebel GmbH, Berlin Konfektion: Hesselmann Andreas, Polsterei – Raumausstatter, Berlin

Verwendete Produkte

DIMMER III, JASPIS II, SINFONIA CS VI color

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Datenblatt

Photos

© Atelier Gebel GMbH, Berlin

Ausgangslage

Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Klinik war es nicht leicht, den grössten gemeinsamen Nenner in Bezug auf die Patientenbedürfnisse zu finden. Wichtig war, gestalterische Ordnung im Raum und damit Klarheit in der Orientierung für die Patienten zu schaffen.
Durch wenige Kontraste können unnötige optische Reize vermieden werden. Der Anspruch war, medizinisch-technische Komponenten unauffällig in die Innenarchitektur zu integrieren und gleichzeitig eine intuitive Bedienung zu ermöglichen.

Lösung

Besonders kranke Menschen assoziieren Wärme und Privatheit durch die sensiblen haptischen Erlebnisse mit textilem Material. Textile Oberflächen ermöglichen raumakustische Verbesserungen und fördern damit gleichzeitig das Gefühl von Diskretion.
Création Baumann steht für Qualität, Nachhaltigkeit und für aussergewöhnlich stimmige Colorits. Farbe ist im Vorhaben der Architekten eines der wesentlichen Gestaltungsmittel.

 

Fragen an Antje Schulz-Gebel, Innenarchitektin der Vivantes Komfortklinik

Stichwort «Healing Architecture»: Macht gutes Design gesund?
Die Qualität von Design für das Gesundheitswesen messen wir am Wissen um die Bedürfnisse und die Wahrnehmung der Patienten. Diese Bedürfnisse sind abhängig vom Krankheitsbild sehr unterschiedlich, somit auch das Design. Gestalter, die überdies über eine ausgeprägte Affinität zur Fürsorge und Heilung verfügen, können diese Aufgabe nur im engen Dialog mit Ärzten und der Pflege entwickeln.

Welche Rolle spielen Textilien in der heilenden Architektur?
Wir wissen, dass besonders kranke Menschen Wärme und Privatheit durch die sensiblen haptischen Erlebnisse mit textilem Material assoziieren. Textile Oberflächen ermöglichen raumakustische Verbesserungen und fördern damit gleichzeitig das Gefühl von Diskretion.

Sie haben unter anderem die Vivantes Komfortklinik gestaltet. Worauf haben Sie dort besonderen Wert gelegt?
Durch die interdisziplinäre Ausrichtung der Klinik war es nicht leicht, den grössten gemeinsamen Nenner in Bezug auf die Patientenbedürfnisse zu finden. Wichtig war uns, gestalterische Ordnung im Raum und damit Klarheit in der Orientierung für die Patienten zu schaffen. Durch wenige Kontraste können unnötige optische Reize vermieden werden. Unser Anspruch war, medizinisch-technische Komponenten unauffällig in die Innenarchitektur zu integrieren und gleichzeitig eine intuitive Bedienung zu ermöglichen.

Warum setzen Sie auf Textilien von Création Baumann?
Meine persönliche Hingabe zu textilen Räumen stammt aus meinem beruflichen Ursprung als Farb- und Textildesignerin. Création Baumann steht für Qualität, Nachhaltigkeit und für aussergewöhnlich stimmige Colorits. Farbe ist in unseren Vorhaben eines der wesentlichen Gestaltungsmittel.

Antje Schulz-Gebel, Dipl. Designerin MBA www.atelier-gebel.de